Alternativen zum CMS TYPO3
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Alternativen zum CMS TYPO3

7. August 2006 — Barrierefreiheit Contao WordPress
Alternativen zum CMS Typo3

Redaktionssysteme (CMS) gibt es mittlerweile sehr viele. Open Source Redaktionssysteme gibt es auch noch viele. Das bekannteste ist sicher Typo3. Es kann fast alles, ist aber schwerfällig, aufwändig und der ausgegebene Quellcode meist verbesserunsgbedürftig.
Wer es einfacher will und zudem einen zugänglichen, suchmaschinengerechten Code anstrebt, für den gibt es vielleicht vorzugswürdige Alternativen zu Typo3.
Drei „leichtere“ Alternativen zu Typo3 will ich hier kurz vorstellen.

Typo3 Version 4

Typo3 ist seit kurzem in seiner 4. Version (aktuell 4.0.4) erschienen. Ein Schwerpunkt lag und liegt auf der besseren Quellcode-Ausgabe. Mit css_styled_content und einem sauberen Template sind gute Ergbenisse erreichbar.
Insofern lohnt ein Blick auf die aktuelle Version von Typo3 durchaus.
Nachteilig ist meines Erachtens der enorme Aufwand, Typo3 mit allen Komponenten zu installieren (soweit das erforderlich ist) und die Templates und Extensions zu entwickeln, die der jeweiligen Seite gerecht wird. Typo3 ist aber ja auch ein Framework und kein Out-Of-The-Box-CMS. Also auspacken und geht, ist nicht.
Dafür lässt sich im Ergebnis fast jede Seite erreichen und auch für den Redakteur ganz individuell auf der Verwalteunsgebene gestalten. Mit Können und zeitlichem Aufwand.

Kriterien eines optimalen CMS

Ausgehend für die Kurzvorstellung der Alternativen stellt sich die Vorfrage nach den Kriterien eines guten, optimalen Content Management Systems.
Verallgemeinernd will ich nur auf zwei Aspekte abstellen:

  1. Bedienbarkeit für den Nutzer
    Es muss einfach sein, neue Artikel, Seiten anzulegen und zu füllen. Übersichtlichkeit, Verständlichkeit der Redaktionsebene.
  2. Qualität der Ausgabe (Quellcode)
    Der erzeugte Quellcode sollte möglichst zugänglich und schlank sein.

Weitere individuelle Kriterien (oft Features genannt) erleichtern übrigens die Auswahl. Meist sind ja eine Bildergalerie, ein Newsletter etc. erforderlich.
Eine nette, etwas versteckte, Suchfunktion ermöglicht OpenSourceCMS.

WordPress

WordPress ist eine mittlerweile sehr bekannte Open Source Software.
Eigentlich ist dieses Redaktionssystem für Weblogs oder Blogs gedacht. Also eine Art Tagebuch auf Internetbasis.
Dass man sich aber die Grundfunktionen auch anderweitig zunutze machen kann, liegt auf der Hand. So kann man leicht Fachartikel publizieren oder zu verkaufende Produkte vorstellen oder … .
Dieser Artikel wird übrigens auch über WordPress veröffentlicht, automatisch verlinkt und angezeigt.

WordPress bietet in meinen Augen mehrere Vorteile:

  • Die Redaktionsebene ist übersichtlich, in deutscher Sprache und ausreichend anpassbar.
  • Ein vernünftig angepasster Editor gibt sauberen Code aus und erleichtert jedem Laien das Schreiben von Artikeln enorm.
  • Zusätzliche statische Seiten sowie einige Erweiterungen ermöglichen eine komplette Webseite abzudecken.
  • Alle Seiten sind bei guter Vorlage (Theme oder Template) sehr zugänglich und für Suchmaschinen erfassbar.
  • Zahlreiche Erweiterungen (Plugins) und Funktionen (wie Feeds) eröffnen viele Möglichkeiten.

WordPress ist daher immer einen genauen Blick wert. Bei Bildergalerien, mehreren Autoren (Coummunity) und (echter) Newsletterfunktion kommt man aber schnell an die Grenzen.

SenoCMS

Ganz neu und ganz einfach ist SenoCMS.
SenoCMS ist ein Redaktionssystem, das auf das Wesentliche reduziert ist.
Einfach anschauen und mal testen.
Vorteile:

  • suchmaschinenfreundliche Seiten
  • zugänglicher Quellcode
  • schlankes System mit vielen wesentlichen Funktionen
  • einfach zu handhaben

Die Zukunftsfähigkeit muss sich erst zeigen. Der schlanke, funktionale Ansatz gefällt aber durchaus. Wer besondere Funktionen benötigt, wird allerdings meist selbst in der Programmierkiste wühlen müssen.

Der Dirigent

Dieses Redaktionssystem gibt es bereits länger, ist aber leider relativ unbekannt im Vergleich zu WordPress und anderen.
Der Dirigent ist vereinfacht gesagt, die deutsche, schlanke Variante von Typo3 – zumindest was die intuitive Benutzbarkeit betrifft.
Vorteile:

  • schlanker, sauberer Quellcode
  • Erweiterungen für zentrale Funktionen
  • einfachste Editierfunktionen

In meinen Augen eine oft unterschätzte Software – gerade für Menschen, die es einfach wollen. Leider sind die URLs etwas schwer beherrschbar und die unnötigen Unterordner nur schwer zu eliminieren.

Fazit

Wer also an Typo3 denkt, sollte sich gut überlegen, ob es überhaupt erforderlich ist.
Sicher, Typo3 kann (fast) alles. Vieles geht aber auch einfacher und etwas besser.

Ergänzung

Einen zweiten Blick hat meines Erachtens auch das CMS Website Baker verdient.
Vorteile:

  • Einfaches, übersichtliches Backend
  • Intuitiv bedienbar
  • Schnelle Erweiterbarkeit
  • Plugins für alle wichtiges Features

Auch das URL-Design ist gut, wird in der kommenden Version noch besser.
Ein Out-of-the-box-System ähnlich wie WordPress, aber mehr CMS (eine Blog-Erweiterung gibt es auch).
Unbedingt mal näher ansehen.

Contao TypoLight

Ein neues, wirklich testwertes CMS ist Contao (ehemals TYPOlight)! Einfach unter Contao anschauen und testen. Der erste Eindruck ist exzellent.

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30 Kommentare zu Alternativen zum CMS TYPO3

Netter Überblick, doch ich würde TYPO3 nicht mit den anderen, hier genannten Systemen vergleichen. Dafür ist der jeweilige Fokus zu different.

Gravatar von TYPO3 - via garvatar.org TYPO3 →
Kommentar 1
16. August 2006 um 10:59 Uhr

Und was ist mit Mambo und Joomla?

Gravatar von Walljet. - via garvatar.org Walljet.
Kommentar 2
18. August 2006 um 14:05 Uhr

zu Walljet:
Natürlich sind Mambo und Joomla sehr populäre Content Management Systeme.
Ein Kriterium meiner Alternativen ist Ausgabe von schlankem, zugänglichen, barrierearmen (X)HTML-Code. Wenn ich mir die verschachtelten Tabellenkonstruktionen von Mambo und Joomla ansehe, fällt das für mich nicht unter dieses Kriterium. Dafür ist das Erscheinungsbild sowie die Benutzbarkeit auch für Laien mehr als ordentlich.
Wem also ein schlanker Code nicht so wichtig ist oder gerne softwareseitig eingreift, der kommt an Joomla und Mambo sicher nicht so einfach vorbei.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 3
18. August 2006 um 14:40 Uhr

Ich will noch zwei weitere sehenswerte CMS aufmerksam machen und den Traffik via Schockwellenreiter (danke) zur Verbreitung nutzen:

Erstens findet sich mit Redaxo ein technisch anspruchsvolles CMS, das obige Kriterien recht gut erfüllt.

Zweitens kann man sich HesaSys mal genauer ansehen. Wer nicht auf zu viele vorgefertigte Erweiterungen zurückgreifen muss, findet hier vielleicht ein passendes CMS.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 4
18. August 2006 um 14:59 Uhr

Ein sehr schöner Artikel. Beruflich verwende ich meistens Typo3. Es ist einfach am besten konfigurierbar und macht immer was ich ihm sage. Ich suchte die ganze Zeit auch nach einem schlanken, kleinen und schnellen CMS, in das man nicht so viel Arbeit stecken muss. "Der Dirigent" war mir noch völlig unbekannt. Ich habe weißgott schon viele CMS probiert. "Der Dirigent" hinterlässt nach zweistündigem Test einen ordentlichen Eindruck. Sehr gut finde ich bei diesem CMS die individuelle Anpassung der Meta-Tags für die Ordner. Mal sehen, wie es sich in einem einfachen Projekt macht.

Gravatar von Typo3 Web Design - via garvatar.org Typo3 Web Design →
Kommentar 5
19. August 2006 um 00:45 Uhr

Es gibt nicht das optimale/perfekte/one-size-fits-it-all CMS.

Für mich ist es wichtig, bei Projekten zu wissen wie die Entwicklung in den nächsten 3 Jahren weitergeht. Typo3 verfügt über eine sehr Aktive und vor allem qualifizierte Benutzergemeinde. Ich kann mir sicher sein, wie Typo3 sich weiterentwickelt: es wird einfach immer besser – und einfacher für den Redakteur.
Abgsehen davon: Modulare Erweiterungen sind das Killerkriterium für Typo3. Kein Kunde sollte dafür bezahlen sollen, wenn seine Agentur jedes Mal das Rad neu erfinden möchte.
Und was Suchmaschinenfreundlichkeit/Quellcodequalität angeht: Typo3 ist kein "out-of-the-box" System und benötigt ein entsprechendes Fachwissen. Punkt.

Gravatar von Bernhard Welzel - via garvatar.org Bernhard Welzel →
Kommentar 6
19. August 2006 um 15:51 Uhr

Ja, es gibt nicht DAS richtige CMS. Schon deshalb ist TYPO3 in vielen Fällen geeignet, weil es eigentlich ein Framework ist.

Wer sich dennoch nicht mit allen Schrauben, an denen man zur Konfiguration von TYPO3 zulangen muß, beschäftigen mag, findet wirklich gute Alternativen.
Für Kundenprojekte setze ich WordPress ein, was wirklich eine Menge brauchbarer Features bietet. Seit Version .5.3 it es eigentlich kein Blog mehr, sondern ein vollwertiges CMS. Dennoch: Wer es gerne bequem hat (z.B. Seite in WYSIWYG-Umgebung an der richtigen Stelle anlegen, intuitiv an eine andere Stelle im Seitenbaum verschieben…), der braucht etwas mehr.
Der Dirigent kann das. Leider ist hier die Konfiuration nicht so gut steuerbar, wie man es von TYPO3 gewöhnt ist. Man landet einfach zu schnell im PHP-Quellcode, wenn man wirklich etwas ändern möchte. TYPO3 hat hier Typoscript als Zwischenschicht, die fast alle Probleme der Extensionanpassung lösen kann. Auch der Editor des Dirigenten (zuletzt vor ca. 6 Monaten überprüft) ist tinyMCE oder dem rtehtmleditor nicht gewachsen. Ich habe deshalb seit zwei Jahren kein DeDi-Projekt mehr umgesetzt.
Mein Fazit: Wer eine übersichtliche Anzahl von Seiten erstellen und ändern möchte, ohne mehr Features als Suche, News (geht mit WP-Bordmitteln) oder ein Kontaktformular inbinden zu wollen, der ist mit WP gut bedient. Besonders, da sich Template und Editor gut in Richtung valider Code steuern lassen. Seit WP 2.0 ist auch ein braucbares asset-Management hinzugekommen.

Wer in die Zukunft denkt oder jetzt schon ein Intranet, Foren für spezielle Benutzergruppen, an die auch ein Newsletter versandt wird, WiKis und Shops einbinden und mit der Benutzerverwaltung integrieren möchte, der kommt an einem logisch aufgebauten Framework wie TYPO3 nicht vorbei.

Gravatar von Susanna Künzl - via garvatar.org Susanna Künzl →
Kommentar 7
28. August 2006 um 14:24 Uhr

Ich bin der Meinung, dass Drupal (www.drupal.org) sicher auch in diese Liste gehört. Ich persönlich verwende bei kleineren Projekten trotzdem TYPO3, da es mir einfach Spaß macht, mit TYPO3 zu arbeiten.

Gravatar von fantik - via garvatar.org fantik →
Kommentar 8
28. August 2006 um 15:22 Uhr

Drupal ist durchaus ein CMS, das ich in Zusammenhang mit der Intention dieses Artikels in Betracht ziehen würde. Daher vielen Dank für den Hinweis.
in der Tat erfüllt Drupal obige Anforderungen an schlanken Code und einfache Nutzerführung.
Insbesondere bei größeren Community-Projekten verdient Drupal den ersten Blick.
Mein Artikel hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, daher zu Beginn die weiterführenden Verweise.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 9
28. August 2006 um 18:10 Uhr

Hallo,
ich denke, in diese Liste könnte auch Papoo (www.papoo.de) aufgenommen werden, ist es doch auf die Ausgabe möglichst barrierearmer Internetseiten fokussiert.
Viele Grüße

Gravatar von Florian Vogelmaier - via garvatar.org Florian Vogelmaier →
Kommentar 10
29. September 2006 um 13:30 Uhr

Contenido ist auch ganz nett…

Gravatar von gogo - via garvatar.org gogo →
Kommentar 11
2. Oktober 2006 um 02:14 Uhr

Hallo,

ich sehe das Problem nicht. Wo soll der Quellcode verbesserungswürdig sein? css_styled_content und die Seite ist valide in xhtml 1.1. und das ohne Problem!
Benutzbarkeit: Natürlich gibts immer Verbesserungen, aber ich habe zumindest problemlos Leute 65+ darauf eingeschult!

Gravatar von Georg - via garvatar.org Georg →
Kommentar 12
7. Dezember 2006 um 08:55 Uhr

Hallo Georg,

klar, mit Typo3 kann man mittlerweile relativ einfach saubere Seiten inkl. Doctype etc. ausgeben.
Auch kann man das Backend wunderbar anpassen (zB Inhaltsspalten, …).
Es ist auch sicher allen anderen hier genannten ingesamt überlegen und eine feine Sache.
Aber für eine einfache, kleinere Seite mit CMS und sauberem Quellcode ist der Aufwand (allein schon die Installation und Serveranforderungen) unvergleichbar hoch. Daher muss es nicht immer Typo3 sein, denn es gibt für so kleine Aufgaben auch klasse Alternativen, wie stepone.de, das ich mir demnächst näher ansehen werde.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 13
7. Dezember 2006 um 13:05 Uhr

Ein weiteres empfehlenswertes CMS, welches die oben genannten Kriterien erfüllt, ist Textpattern (www.textpattern.com). Es ist WordPress sehr ähnlich.

Gravatar von Richard - via garvatar.org Richard
Kommentar 14
23. Januar 2007 um 21:43 Uhr

Hallo,

sehr interessanter Artikel. Einige der vorgestellten CMS kannte ich noch gar nicht. Dafür fehlt mir aber zumindest ein Hinweis auf die anderen bekannten Typo3 Alternativen. Als da wären: Joomla (Mamboo) und Drupal. Diese beiden CMS sind meiner Meinung nach die Alternativen zu Typo3.
Gruß aus Hannover
Sven Fischer, webdesign-hannover.cc

Gravatar von Sven Fischer - via garvatar.org Sven Fischer →
Kommentar 15
29. Januar 2007 um 21:32 Uhr

Hallo Herr Fischer,

es ging mir auch mehr darum, eher unbekannte, „leichte“ Alternativen aufzuzeigen. Denn oftmals haben Kunden „schwere“ Typo3-Seiten, ohne das dies – nicht nur im Sinne von Serverlast – wirklich erforderlich wäre.
Wer parallel neben Typo3 sucht, wird an den von Ihnen genannten oder Plone (auf Perl/ Zope) nicht vorbeikommen.

Textpattern halte ich für sehr fähig. Die modulare Bausteinverwendbarkeit macht es sehr flexibel, fast schon genial. Es erfordert aber meines Erachtens eine kundige (php-)Hand oder zumindest einen lernwilligen (Textile) Redakteur.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 16
29. Januar 2007 um 22:01 Uhr

Guten morgen Robert,
eingehend auf meinen letzten Kommentar: Ich habe eben den Vorteil, dass ich TYPO3 bereits sehr gut beherrsche und es für mich keinen Aufwand bereitet, eine neue Website zu erstellen. Installiertes TYP03 mit allen Späßchen geht automatisch in wenigen Minuten und (von der Designphase abgesehen, da für jedes CMS gleich) ist eine kleine Seite in 2h max absolut fertig. Mit dem riesen Vorteil, dass für den User eingeschränkt auf das was er will und braucht und dass man immer auf das was einem TYPO3 bietet zurückgreifen kann. Sei es für ein Newsmodul, Galerie, Kalender uvm.
Für einen Anfänger, der nur schnell eine kleine Website mit CMS erstellen wil, ist TYPO3 klar die falsche Wahl – aber jede Zielgruppe zu bedienen grenzt an die Unmöglichkeit

Gravatar von Georg - via garvatar.org Georg →
Kommentar 17
30. Januar 2007 um 07:48 Uhr

Wir sind seit Jahren auf dem CMS Markt tätig und obwohl Lizenzsysteme den Vorteil haben, dass man einen Anbieter hat, der im Idealfall eine Supporthotline und fähige Entwickler zur Verfügung stellt, haben wir doch über die Jahre festgestellt, das TYPO3 Aufgrund der Flexibilität und der durch die OpenSource Lizenz ermöglichten Preis-Leistungs Verhältnisse, die bessere Lösung für 80% aller Mittelständischen Unternehmen in Deutschland ist. Auch durch seine inwzischen immense Verbreitung und der großen Resonanz von Presse und Agenturen ist TYPO3 inzwischen mit Recht das weltweit meistgenutzte CMS System.

Gravatar von Kian Gould - via garvatar.org Kian Gould →
Kommentar 18
26. Februar 2007 um 16:28 Uhr

Hallo Herr Hartl,

Sie erwähnen in Ihrer Antwort auf mein Kommentar das CMS Zope/Plone. Ich habe mit dem CMS nicht die besten Erfahrungen gemacht. Wem TYPO3 zu komplex ist, sollte meiner Meinung nach einen weiten Bogen um Zope/Plone machen und sich stattdessen die schon hier öfter genannten Alternativen mal anschauen.

MfG aus Hannover
Sven Fischer

Gravatar von Sven Fischer - via garvatar.org Sven Fischer →
Kommentar 19
1. April 2007 um 17:05 Uhr

Hallo Herr Fischer,

vielen Dank für den Hinweis.
Daher hatte ich bewusst „parallel neben“ Typo3 geschrieben.

Auch nett gemacht und einen Blick wert: http://www.silverstripe.com/
Kleines, selbsterklärendes Web-2.0-CMS (englisch)

Übrigens Joomla gibt’s erst in kommender Version mit deutschem Backend (aktuell hardcoded english).

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 20
1. April 2007 um 17:08 Uhr

Danke für die informative Liste. Bin zwar absoluter TYPO3-Fan und setze es in allen Projekten ein. Eine interessante Alternative für kleinere Projekte scheint ja doch Website Baker zu sein. Vor Deiner Auflistung nie zuvor gehört.

Gravatar von Name! - via garvatar.org Name! →
Kommentar 21
24. April 2007 um 13:00 Uhr

Ich verwende Website Baker sehr gerne. Zwar wirkt das Teil in der Aufmachung etwas dilettantisch und die Erweiterungen/Templates sind sehr schlecht dokumentiert, aber wenn man sich einmal damit befasst hat (und ein bisschen aufbohrt), kann man wirklich alles damit machen.
Das CMS ist sehr logisch strukturiert, sogar ich als kompletter PHP-Laie kann es leicht anpassen (Es geht ja nicht alles mit AddOns, das bremst einfach zu sehr).

Gravatar von Chio - via garvatar.org Chio →
Kommentar 22
15. Juni 2007 um 09:15 Uhr

Hallo zusammen,

es gibt kaum ein CMS, welches mit Typo3 (open source) mithalten könnte. Joomla und Mambo (bereits oben genannt) sind bei weitem nicht so leistungsfähig. Bei vielen CMS sind Erweiterungen so genannte Hacks und beeinflussen das gesamte System und somit die spätere Updatefähigkeit. Dieser Punkt ist gerade bei Security Lücken zu bedenken.

Gravatar von Björn Bock - via garvatar.org Björn Bock →
Kommentar 23
26. Oktober 2007 um 16:14 Uhr

Hallo Björn,

vor allem bei WordPress ist die Updatehäufigkeit sicher nicht zu vernachlässigen/ unterschätzen.
Wie eingangs erwähnt ist dieser Beitrag aber auf „leichtere/ einfachere“ CMS als Typo3 begrenzt und hat nur 2 Kriterien zum Gegenstand.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 24
26. Oktober 2007 um 16:41 Uhr

Für mich ist TYPO 3 das Maß der Dinge.
Doch für viele kleiner Projekte lohnt sich meiner Meinung nach nicht der hohe Installationsaufwand z.B. gerade bei Projekten die auf keinem dedizierten WEB Server laufen sondern nur unter einem Hostingpaket.

Kleiner CMS wie z.B. Joomla(Mambo) bieten auch einen sehr großen Funktionsumpfang, lassen sich besser in Hostingumgebungen installieren und sind meiner Meinung nach wesentlich besser für kleinere Projekte geeignet.

Gruß
Holger

Gravatar von Holger - via garvatar.org Holger →
Kommentar 25
29. Oktober 2007 um 13:18 Uhr

Typo 3 ist so einfach und dank seinem Opensource konnte es sich so weit verbreiten. Es gibt sicher Alternativen, aber an Typo 3 führt so schnell kein Weg vorbei.

Gravatar von Tobi - via garvatar.org Tobi →
Kommentar 26
14. November 2007 um 17:23 Uhr

Der Hype um typo3 ist mir unverständlich. Klobig, hoffnungslos veraltet, meist root-Server erforderlich, verlangt sicherheitstechnisch absolut bedenkliche Serverkonfiguration.
Da ich mich nicht mit Sicherheit und root-Server-Verantwortung herumschlagen möchte (das ist an sich schon ein Vollzeit-Job), befinden sich meine Projekte meist auf einfachem Webspace, vereinzelt auf managed Servern. Meine CMSe der Wahl sind für Websites CMSmadesimple, für Community-Projekte Drupal und wenn nicht gerade Inhalte zur Laufzeit dynamisch erzeugt werden müssen verwende ich einfach HTML in Verbindung mit thewml.org – das schlägt jedes CMS, selbst unfangreiche Seiten wie debian.org werden damit gemacht.

Gravatar von Steven - via garvatar.org Steven
Kommentar 27
21. Januar 2008 um 12:20 Uhr

Hallo Steven,

natürlich gibts einen gewachsenen Code, natürlich ist daran so manches nicht mehr aktuell, aber die Möglichkeiten von TYPO3 sind enorm und ob ein CMS *jedes* andere CMS schlägt, das bezweifle ich dann doch.

Wenn du State-of-the-Art sein willst, dann warte auf TYPO3 5.0 und du bekommst was richtig geniales vor die Augen

Gravatar von Georg - via garvatar.org Georg →
Kommentar 28
21. Januar 2008 um 13:55 Uhr

Hallo Steven,

was meinst Du mit „sicherheitstechnisch absolut bedenkliche Serverkonfiguration“?
Die kommt ja wohl in der Regel von Deinem Hoster und nicht von Typo3.

Gravatar von Reiner - via garvatar.org Reiner
Kommentar 29
9. Januar 2011 um 20:33 Uhr

Also jetzt muss ich doch mal eine (kleine) Lanze für TYPO3 brechen. Natürlich zieht ein Artikel über einfachere Alternativen eher TYPO3 ablehnende Besucher an. Dennoch hat TYPO3 absolut seine Berechtigung und die Vielzahl an Webseiten und begeisterten Entwickler kommt nicht von ungefähr.
Mir geht es hier im Kern darum zu hinterfragen, ob TYPO3 wirklich erforderlich ist. Denn auch wenn sich der Anbieter damit gut auskennt, der Aufwand für die Erstellung und Pflege kann bei normalen Webseiten mit alternativen CMS wohl effizienter gelöst werden. Nur welche CMS? Dafür dieser Artikel, übrigens original aus dem Jahre 2006, seitdem hat sich viel getan.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl
Kommentar 30
9. Januar 2011 um 23:02 Uhr

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