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CMS + Suchmaschinenoptimierung

12. September 2005 — Barrierefreiheit Optimierung Suchmaschinen WordPress
CMS + Suchmaschinenoptimierung

Welches CMS (Content Management System) eignet sich zur Suchmaschinenoptimierung eines Internetauftrittes?
CMS ermöglichen die zentrale Verwaltung von Inhalten und Anzeigevorgaben, um Webseiten leichter pflegen zu können.
Bei der Auswahl und Benutzung eines CMS sollte man jedoch auf bestimmte Kriterien achten, will man eine suchmaschinengerechte Webseite erstellen.
CMS und Suchmaschinenoptimierung ist kein Widerspruch.
Folgende Eigenschaften sollte das CMS (notfalls mittels Plugin) aufweisen:

  • sauberen Quellcode mit CSS (Cascading Stylesheets);
    das heißt, keine unsichtbaren Tabellen im Quellcode, sondern reiner Inhalt
  • Urls ohne/ mit wenig Parameter;
    das heißt, die Adresse der Unterseiten sollten möglichst nicht im Format domain.de/index.php?id=Zahl, sondern semantisch sinnvoll im Format domain.de/ordnerbezeichnung/dateititel angezeigt werden. Dies erfordert meist sog. modrewrite in einer Datei namens .htaccess, welche nur bei Apache-Servern funktionieren kann.
  • Quellcode ordnen;
    das heißt, Sie müssen es in der Hand haben, in welcher Reihenfolge der Quellcode angeordnet wird. Dies erfordert gegebenfalls programmiererische Eingriffe, macht sich aber bemerkbar, da der jeweilige Seiteninhalt am wichtigeren Seitenanfang steht.
  • Individuelle Titel und Meta-Tags;
    das heißt, jede Seite kann einen eigenen Titel und individuelle Meta-Tags (insbesondere description und keywords) haben. Der spezielle Titel ist dabei am wichtigsten.

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5 Kommentare zu CMS + Suchmaschinenoptimierung

Im Idealfall muß man garnichts am Quellcode schrauben, sondern nur ein ordentliches Template basteln, das z.B. den Inhalt vor die Navigation stellt und die divs per CSS an die gewünschte Stelle schiebt. Das bedeutet aber, dass alle Standardtemplates eines CMS (wenn es sie denn gibt) erst einmal ausscheiden und Systeme, deren Template-Tags gut verständlich sind und nur an einer Stelle angesprochen werden (also keine nicht steuerbare Standardausgabe von Inhalten) hier die Nase vorn haben. TYPO3 z.B. läßt sich gut layouten, aber die Ausgabe der Inhalte selbst läuft leider in Tabellen und man muß hier heftig Hand anlegen oder einen RTE benutzen. WordPress ist hier ganz leicht gebaut und gibt höchstens mal standardmäßig Listen aus (Navigation, Linkliste).

Gravatar von Susanna Künzl - via garvatar.org Susanna Künzl →
Kommentar 1
10. Dezember 2005 um 05:09 Uhr

Also in Sachen Typo3 hat sich aber was Barrierefreiheit angeht so einiges getan im letzten Jahr. Es gibt jetzt schon zahlreiche Plugins, Tutorials und Hinweise wir man einen Typo CMS Auftrititt Barrierefrei gestalten kann. Natürlich ist das eine Menge Arbeit aber man darf auch nicht vergessen das Typo3 mit der neuen Version 4.0 die ja jetzt bald kommt, ein Enterprise CMS wird. Das heisst im Klartext: Typo3 kann fast alles! Und wer alles Will sollte auch nicht an Entwicklungskosten sparen. Wir selbst haben einige Internetseiten Barrierefrei mit Typo3 realisiert und das Ergebniss ist bisher mehr als nur Zufriedenstellend. Hierbei sollte man eigentlich wissen das eine barrierefreie Website kaum einer optimierung bedarf… Denn wer eine Barrierefreie Website baut, hat so ziemlich das umgesetzt, was Google und Co positiv bewertet.

Mfg
Dennis

Gravatar von Dennis Kuhl - via garvatar.org Dennis Kuhl →
Kommentar 2
19. Dezember 2005 um 12:18 Uhr

Typo3 nimmt, wie jedes ernstzunehmende CMS, eine Trennung von Layout und Inhalt vor. Ob die generierten Seiten suchmaschinenfreundlich sind oder nicht, liegt meines Erachtens grundsätzlich am Template und am Programmierer, weniger am System.
Dass unsichtbare Tabellen den Quellcode aufblähen und den eigentlichen Inhalt weniger Relevanz verleihen ist unbestritten.
Typo3 erlaubt aber ein Page-Template ohne Tabellen, mit „sprechenden“ Urls (Erweiterung: Realurl), erweiterten Meta-Daten, listenbasierter Navigation (HMENU), Title-Texten, Grafiken mit Alternativtexten, … . Folglich lässt sich eine schlanke, suchmaschinenfreundliche Webseite sicher bewerkstelligen.
Barrierefreies Webdesign kann man aber nicht als Modul in Typo3 integrieren, bei dem alle Inhalte dann entsprechend den Anforderungen der BITV ausgegeben werden. Das wäre zwar schön und wünschenswert, entspricht aber nicht der Realität! Gefragt ist daher auch der Programmierer.
Ich bin gespannt, welche Neuerungen und Erleichterung gerade in dieser Hinsicht Typo4 Version 4 (wohl ab Februar 2006) bringen wird.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 3
19. Dezember 2005 um 19:04 Uhr

Hallo Robert,

also so ganz stimmt es nicht was Du schreibst. Es gibt in der Tat ein Modul (Extension) welches die „technische“ Barrierefreiheit, sprich Barrierefreie Grundlage ermöglicht (siehe http://typo3.org/extensions/repository/list/gov_accessibility/). Zusammen mit einigen anderen Plugins kann man hier ohne weiteres einen kompletten Typo3 Auftritt Barrierefrei nach allen Richtlinien realisieren.

Natürlich kommt es letztendlich immer auf den Programmierer und dessen Fähigkeiten an doch auch hier kommt man mit etwas Gedult und Zeit / Interesse auch ohne Programmiertechnische Fähigkeiten schon recht weit. TypoScript ist relativ einfach und html/CSS coden würde ich nicht als Programmierkenntnisse bezeichnen. Wie dem auch sei bietet Typo3 ein maximum an flexibilität bei der Umsetzung spezieller Anforderungen. Ich denke mit der 4.0 Releas wird da noch ein gewaltiges Stück nachgelegt und endlich gezeigt was opensource alles kann. Wir dürfen gespannt sein!

Gruß
Dennis

Gravatar von Dennis Kuhl - via garvatar.org Dennis Kuhl →
Kommentar 4
19. Dezember 2005 um 20:12 Uhr

Hallo Dennis,
vielen Dank für Deinen Einwand. Ich hatte Barrierefreiheit wohl etwas weiter verstanden. Jedoch sollte Dein aufgeführtes Modul unbedingt Beachtung finden.
Beste Grüße

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 5
21. Dezember 2005 um 15:33 Uhr

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