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Abruf wie durch Google: Rendern teilweise

20. November 2015 — Google Optimierung
Search Console

In der Google Search Console (vormals Google Webmaster Tools) gibt es unter Crawling eine interessante Funktion „Abruf wie durch Google“. Damit rendert Google die angegebene URL auch optisch. Vor allem wenn der Status unter Rendern „teilweise“ lautet, kann das auf Probleme hindeuten, die man unbedingt prüfen und ggf. lösen sollte.

„Abruf wie durch Google“ für Websites

Search ConsoleDurch die Funktion „Abruf wie durch Google“ erhält man eine Vorschau auf das Abrufen des betreffenden Webseiten-Inhalts durch Google.
Neben dem reinen Crawling versucht Google weiter die Webseite auch optisch zu rendern, um besser zu verstehen, wie die Webseite aufgebaut ist.

Wenn Google die Seiten Ihrer Website nicht rendern kann, erschwert dies das Verständnis Ihres Webinhalts, weil uns wichtige Informationen zum visuellen Layout Ihrer Webseiten fehlen. Dies kann die Sichtbarkeit Ihres Websiteinhalts in der Google-Suche beeinträchtigen. Wir rendern Ihre Webseiten, um den Wert Ihrer Website für verschiedene Zielgruppen abschätzen zu können und um zu bestimmen, wo Links zu Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen erscheinen sollten

Quelle: https://support.google.com/webmasters/answer/6065802?hl=de

Zur Google Search Console: Rendering

Zur Google Search Console: Rendering

Denn Google will für jede Suche die relevantesten Ergebnisse anzeigen. Dazu muss Google auch das visuelle Erscheinungsbild einer Webseite erfassen.

Tipp: über die Funktion „Abruf wie durch Google“ lassen sich Seiten auch sehr schnell im Anschluss an den Index senden. So bekommt man die neuen Inhalte in sekundenschnelle in den Index, wo es dann als Ergebnis gefunden werden kann.

Abruf wie durch Google: Rendern teilweise

Abruf wie durch Google: Rendern teilweise

Neben der Index-Funktion kann man in der Search Console auch das Ergebnis dieses Rendering-Prozesses im Detail prüfen.
Denn manchmal blockiert man auch versehentlich Suchmaschinen wie Google (meist per robots.txt oder noindex).

Schritte

  1. Im Textfeld die genaue URL eingeben oder für die Startseite leer lassen.
  2. Dann kann man noch auswählen, ob man die Desktop-Version (Standard) oder eine Mobile-Version rendern will.
  3. Dann auf „abrufen und rendern“ klicken.
  4. Status wechselt von „Ausstehend“ auf „Abgeschlossen“. Wenn das Ergebnis nicht erfolgreich ist, steht dann meist „teilweise“ als Ergebnis.

Problem: Rendern teilweise

Google kann die Webseite also nur teilweise rendern, was nicht optimal ist. Die Gründe dafür können vielfältig sein.
Dazu klickt man auf die Tabellenzeile mit dem Vermerk „teilweise“. Dann kommt man zur Detailseite, auf der man optisch die von Google gerenderte Version sowie eine „normale“ vollständige Browserversion vergleichen kann.
Darunter stehen dann die konkreten Probleme, ggf. mit weiterführenden Hilfen.

Probleme beim Rendering

Probleme beim Rendering

Blockierte Ressourcen

In den meisten fällen, dürfte man versehentlich per robots.txt benötigte Ressourcen wie CSS oder JS-Dateien blockiert haben.
Dies war früher üblich, ist mittlerweile aber insoweit kontraproduktiv.

Weiter mögliche Ursachen mit Erläuterungen findet man unter https://support.google.com/webmasters/answer/6066468?hl=de (ganz unten: ausklapen).

Aber es gibt auch recht knifflige Probleme, die derzeit relativ häufig vorkommen:

Textanimationen

Viele aktuelle Templates und Webseiten animieren Textblöcke, die beim Erscheinen von außen an die endgültige Position einblenden.
Der einfache optische Effekt wirkt teilweise recht gut und ist daher beliebt. Google geht beim Rendern aber meist nur von der Ausgangsposition der Textbausteine aus. Liegen die außerhalb des sichtbaren Bereichs, rendert Google diese nicht.
Theoretisch würde man so Google andere Inhalte zeigen als dem Besucher. Denkt man genauer darüber nach, nicht unproblematisch. Dies hat beispielsweise auch Johannes Müller von Google in einem Webmaster Hangout grundsätzlich bestätigt, wobei Google hier sicher daran arbeitet, solche modernen Techniken besser zu verstehen.

100% Viewport-Höhe

Ähnlich beliebt sind große Bilder oder Videos zu Seitenbeginn, welche die gesamte Höhe des (zum Beginn) sichtbaren Browserfensters (Viewport) einnehmen. Dies erreicht man üblicherweise, indem man html, body und den ersten Container auf height:100% setzt oder neuerdings in CSS3 height:100vh setzt.

Google nimmt dies beim Rendering sehr wörtlich. Damit ist das Rendering in der Detailansicht nicht korrekt, da hier kein Scrollen nach unten (zum weiteren Inhalt) möglich und somit nicht sichtbar ist. Im Vergleich zu den Textanimationen ist hier aber die Besucheransicht genauso unzureichend wie die Google-Ansicht.
Es scheint, als könne Google solche Seitenkonstruktionen (noch) nicht ganz passend visualisieren.

100% Viewport-Höhe

100% Viewport-Höhe


Tatsächlich geht es auf der betreffenden Beispielseite natürlich nach unten noch weiter, wie es bei fast allen dieser Seiten der Fall ist.

Fazit zu Abruf wie durch Google: Rendern teilweise

  • Nutzt diese Funktion der Google Search Console
  • Achtet beim Rendern auf das Ergebnis teilweise
  • Geht den Problemen auf den Grund
  • Bei wichtigen Problemen empfiehlt es sich, diese baldmöglichst zu lösen

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