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Google ignoriert unsichtbare Elemente

19. Dezember 2005 — Google Optimierung Suchmaschinen Webdesign
Google ignoriert unsichtbare Elemente

Google wertet alle Inhalte nicht mehr, welche mittels CSS für den menschlichen Besucher per Browser unsichtbar sind! Dies erfolgt meist durch display:none; oder visibility:hidden; .
webdesign-in.de hatte mich auf den Post im Abakus Forum hingewiesen.
Wie nun unsere Prüfungen ergeben haben, war das Ignorieren der unsichtbaren Bestandteile keine Ausnahme. Google wertet diese Passagen tatsächlich nicht mehr.

Ich persönlich halte das aus Suchmaschinensicht für gerechtfertigt. Denn es besteht kein Unterscheid, ob man die Textfarbe an die Hintergrundfarbe angleicht, Bestandteile nicht anzeigen lässt oder auch den Text aus dem Bildschirmfenster rückt (text-indent:-10000px).
Geht es um einen Effekt im Webdesign (Druckversion, barrierefreie Ansichten), spielt es keine entscheidende Rolle, ob Google diese Inhalte für sein Ranking berücksichtigt oder nicht. Legt man auf deren Beachtung deutlich mehr Wert, so sollte man dies nun so lösen, dass Besucher dies auch sehen können.

Teilweise wird vorgeschlagen, dem Googlebot per robots.txt das Spidern der externen CSS-Datei zu verbieten.
Da man damit aber die Tür gleich wieder aufmacht, die Google schließen wollte, halte ich diese – durchaus charmante – Lösung für riskant.

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2 Kommentare zu Google ignoriert unsichtbare Elemente

Also ich bin mir da nicht so sicher. Zumindest habe ich ein Gegenbeispiel:
http://www.google.de/search?q=Emmendinger+Christkindlsmarkt

Der Text ist mit CSS unsichtbar gemacht, wird aber trotzdem gefunden.

Gravatar von Michael Sattler - via garvatar.org Michael Sattler →
Kommentar 1
27. Januar 2006 um 21:17 Uhr

Danke Michael,
Dein Beispiel zeigt, dass Google diesen entsprechend versteckten Text berücksichtigt.
Das wird die Freunde barrierefreier Webseiten (image-replacement, …) freuen.

Wobei Matt Cutts die (Nicht)Berücksichtigung relativiert hat:

We can flag text that appears to be hidden using CSS at Google. To date we have not algorithmically removed sites for doing that.

Das heißt, Seiten mit versteckten Inhalten werden markiert und gegebenenfalls manuell entwertet.

Auch hat er klar gestellt, dass DHTML-Menüs etc. grundsätzlich ebenfalls kein Problem darstellen:

If you’re straight-out using CSS to hide text, don’t be surprised if that is called spam. I’m not saying that mouseovers or DHTML text or have-a-logo-but-also-have-text is spam; I answered that last one at a conference when I said “imagine how it would look to a visitor, a competitor, or someone checking out a spam report. If you show your company’s name and it’s Expo Markers instead of an Expo Markers logo, you should be fine. If the text you decide to show is ‘Expo Markers cheap online discount buy online Expo Markers sale …’ then I would be more cautious, because that can look bad.”

Auch diese Google-Suche findet wieder versteckten Text.

Danke.

Gravatar von Robert Hartl - via garvatar.org Robert Hartl →
Kommentar 2
27. Januar 2006 um 21:42 Uhr

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